Samstag, 1. Oktober 2016

Kirschjoghurt

Kirschjoghurt - Milchfrei, Sojafrei - so muss das sein!

Ich bin der Meinung, der Mensch braucht keine Produkte aus Kuhmilch. 
Also auch keinen Joghurt.

Sojajoghurt kann ich nicht so herstellen, dass er mir schmeckt. Also gibt es Joghurt aus Cashewkernen und Mandeln. Da muss erstens nichts erhitzt oder gekocht werden. Man muss keine Reifungs-Temperatur beachten und mit nicht erhitzten Cashews lässt sich der Joghurt sogar rohköstlich herstellen.

Für zwei reichliche Frühstücks-Portionen braucht man:
30 g Cashewkerne und 15 Mandeln, mind. 2 Std. eingeweicht
1 TL-Spitze probiotisches Pulver
250 g Wasser
2 Datteln (nicht vegane Vollwertköstler nehmen natürlich Honig)
1 EL Flohsamenschalen
2 cm Vanilleschote (die Ganze verwenden, nicht nur das Mark, der Hochleistungsmixer schafft die Schote locker!)

Später dann:Eine Handvoll TK-Kirschen
Viele klein geschnittene Früchte, z. B. Banane, Goldkiwi, blaue und gelbe Pflaume, blaue Trauben.

Alles (ohne Früchte) im Hochleistungsmixer mixen, dann in eine Schüssel füllen, abdecken und bei Zimmertemperatur über Nacht fermentieren lassen.

Anschließend mit einer Handvoll TK-Kirschen nochmal gut durchmixen, die klein geschnittenen Früchte unterrühren, mit zurück behaltenen Fruchtstückchen garnieren.


Ich verwende das Probiotikum Symbiolact Comp.
Es enthält Milchsäurebakterien der Stämme Lactobacillus paracasei, Lactobacillus acidophilus, Lactococcus lactis und Bifidobacterium lactis.

Probiotische Kulturen helfen, die Darmflora gesund zu erhalten.
Sie halten Krankheitserreger in Schach und und unterstützen das Darm-Immunsystem.





Freitag, 30. September 2016

Nussnougatcreme Rohkost

Zutaten:
80 g Haselnüsse, über Nacht eingeweicht
20 g Cashewkerne, über Nacht eingeweicht
100 g Medjool-Datteln ohne Stein
2 EL Rohkakao
2 cm Vanilleschote, in kleine Stückchen geschnitten
70 g Eiswürfel

Zubereitung:
Alle Zutaten in den Hochleistungsmixer geben und auf höchster Stufe unter Zuhilfenahme des Stößels mixen, bis eine glatte Creme entstanden ist.

Ach stimmt, es ist nur zu 92% Rohkost, da die Cashewkerne in diesem Fall keinen Rohkostqualität hatten.




Water only.....


Zuwider und suspekt ist mir das Meiste, was die Industrie uns so beschert. Vor allem, was die Ernährung und Körperpflege betrifft.

Schon länger habe ich beschlossen, dass Wasser das Mittel meiner Wahl ist, wenn es darum geht, den Körper zu reinigen. Was auch wunderbar klappt. Meine Haut ist gesund, ich werde sauber und eine nicht mit waschaktiven Substanzen entfettete Haut muss auch nicht eingecremt werden.

Soweit so gut.

Aber die Haare! Mit der Manna-Haarseife (die nur aus verseiften Pflanzenölen besteht) bin ich bisher gut gefahren. Dazu Essig-Rinse und gut war es.
Aber Haarseife entfettet eben auch die Kopfhaut und bisher war ich der Meinung, das müsse sein, damit die Haare gut aussehen und damit es gepflegt wirkt.

Trotzdem sah ich mir immer wieder diverse Bogs an und begehrte Zutritt zu verschiedenen Facebook-Gruppen, die sich um die Themen "No poo", "Water only" usw. drehen.

Bis ich es dann am 15.09.2016 ganz stumpf und ohne großes Trara in Angriff genommen habe: An diesem Tag habe ich mir meine Haare das letzte Mal mit Haarseife gewaschen.
Seitdem, heute also nach 15 Tagen, nur noch (2 Mal) mit Wasser.

Der Rest ist bürsten. Nämlich zweimal am Tag 15 Minuten. 
Ich bin sehr zufrieden, die Haare sehen gut aus, nichts ist fettig oder speckig oder ungepflegt.
Ich meine, das viele Bürsten ist das A und O. Denn dieses Bürsten ist einerseits Reinigung und andererseits trägt es dazu bei, Sebum von der Kopfhaut auf die Längen zu übertragen und das habe ich schon sehr gut geschafft.

Meine Haare fühlen sich griffig an und fliegen nicht. Früher waren die Haare nach dem Waschen zwar sauber, aber sie machten einen "dünnen" und fisseligen Eindruck. Jetzt sind sie "kompakt", ich kann es schlecht beschreiben.

Mir leuchtet es ein, dass das Sebum ein körpereigener, natürlicher Schutz ist, der drüber jedes einzelne Haar drüber muss.

Wir brauchen uns nur mal unserer Haustiere ansehen. Katzen haben ein wunderbares Fell. Sie pflegen sich mit der rauhen Zunge den Pelz, lecken ihn sauber und übertragen wohl auch von der Haut Substanzen auf die einzelnen Haare durch das Putzen.

Oder das Beispiel Hund: Im Normalfall wird ein Hund nicht gebadet. Er ist trotzdem nicht schmutzig, sein Fell ist immer schön. Und wenn er mal in´s Wasser geht, ist er eigentlich so gut wie trocken, sobald er sich nach dem Bad einmal kräftig geschüttelt hat.

Ich gehe davon aus, dass im Fell der Haustiere jedes einzelne Haar mit einem natürlich Schutzmantel umhüllt ist. Der eine Art Lotus-Effekt beschert.
Und das ist das, was wir uns täglich mit Shampoos weg waschen.

Das mache ich jetzt nicht mehr und werde sehen, wie es sich in den kommenden Wochen entwickelt.

Mittwoch, 19. August 2015

Haare waschen mit Heilerde

Schon seit Jahren benutze ich keine herkömmlichen Shampoos oder Haarspülungen mehr.

Ich war es leid, Haar und Haut mit Chemikalien zu traktieren und begann, Produkte diverser Naturkosmetik-Marken auszuprobieren.

Ich benutzte auch die festen Shampoos von Lush weil ich es toll fand, dass hier für ein Shampoo keine Plastikflasche gebraucht wird und man den puren Reiniger ganz ohne Wasser kaufen kann. Durch die Konzentriertheit sind diese Shampoobars auch sehr ergiebig.

Was mir nicht gefiel war, dass es sich bei Lush-Kosmetik nicht um eine zertifizierte Naturkosmetik handelt und dass die Shampoos nicht ohne Sodium Lauryl Sulfate auskommen.

Später schwenkte ich über zur Haarseife von Manna, die gleichzeitig Spülung ist und nur aus verseiften Ölen besteht und BDIH zertifiziert ist, wie alle Manna-Produkte.

https://mannaseife.de/produkte/seifen/seifen-2/seife-fur-gesunde-strahnen

Ich habe mir zwischendurch die Haar auch noch mit einer selbst hergestellten Kastanien-Lauge gewaschen. Das war sehr gut aber auch ziemlich umständlich und kann auch nur angewendet werden, wenn es Kastanien gibt.

Im Buch von Susanne Kehrbusch "Alles klar mit Haut und Haar" habe ich dann über Heilerde gelesen und war erstaunt, was der Löss für ein Allroundmittel sein kann.
  
U. A. eben geeignet für die Haarpflege.

Ich möchte mir gerne gesundes und schönes Haar erhalten. Das ist m. E. nur möglich, wenn man es so natürlich wie möglich pflegt. Jede vermeintliche "Pflege" mit einer Chemikalie, ist niemals Pflege, wie es uns die "Pflege"mittelhersteller vorgaukeln, sondern IMMER Stress für´s Haar und somit schädigend.

Haar selbst ist Keratin, lange Hornfäden wenn man so will und braucht keine Pflege, das ist nur eine Werbeaussage der Industrie.

Was man machen kann, sollte...wie auch immer: Die Kopfhaut und die Haare von Schmutz befreien, das geht ganz einfach mit Ausbürsten.
Dann haben wir da noch das Sebum, das natürlich Kopfhautfett. Eigentlich ist es so wie überall auf dem Körper: Gesunde Haut pflegt sich selbst, auch die Kopfhaut. Aber dieses Kopfhaut-Fett ist uns unangenehm, Sebum riecht und die Haare sehen fettig aus. Wer das Sebum nicht einfach lassen möchte, obwohl es am natürlichsten wäre, die Haare einfach nur zu bürsten und sonst nichts zu machen, kann es schonend entfernen bzw. binden. Und da kommt die Wäsche mit Heilerde ins Spiel. 

Mein Fazit nach mehreren Wochen Haarpflege mit ausschließlich Heilerde:
Gut, werde ich weiter machen. Es ist einfach und effizient. Auch erreiche ich damit, dass die Waschintervalle verlängert werden können, ohne dass die Haare ungepflegt aussehen.

Anfangs war es eine Riesen-Sauerei, das Pulver zu händeln. Das Pulver staubt, mit der fertigen Masse saut man die ganze Badewanne ein.......inzwischen rühre ich die Heilerde  nicht mehr an, sondern fülle eine alte Shampoo-Flasche zu einem Drittel mit Heilerde und lasse Wasser drauf fließen. Schütteln, fertig.

Die Flasche reicht dann für 5-6 Anwendungen.

Zusätzlich mache ich eine saure Rinse (Spülung), die bewirkt, dass sich die Haarschuppen wieder schön anlegen und der Kalk des Leitungswassers neutralisiert wird. Dazu gebe ich 5-6 EL Apfelessig in einen Becher und gieße ganz mit kaltem Wasser auf.





So mach ich es:
Heilerde-"Shampoo"-Flasche und saure Rinse auf dem Badewannenrand zurecht stellen.

Flasche gut schütteln, da sich die Erde am Boden absetzt.
Haare sehr gründlich ausbürsten  und NICHT nass machen!
Über Kopf portionsweise die Heilerdeflüssigkeit auf die Kopfhaut träufeln und einmassieren. Flasche zwischendurch immer wieder aufschütteln.
Das so lange machen, bis der ganze Kopf behandelt ist. Man kann sich dann aufrichten, und die Heilerde etwas einwirken lassen. Das ist bei recht fettiger Kopfhaut vorteilhaft, damit die Heilerde Zeit hat, das Fett zu binden.

Evtl. kann man dann noch einen 2. Durchgang machen, man muss es aber nicht. Die Längen der Haare benötigen keine Wäsche, sie werden durch das Ausbürsten und das Wasser allein sauber.

Dann gründlich ausspülen, kalt nachspülen und zum Schluss den Becher saurer Rinse in den Haaren verteilen. Nicht mehr ausspülen, der Essig-Geruch verfliegt, wenn das Haar trocknet.

Ergebnis nach dem Trocknen:
Haare und Kopfhaut fühlen sich sauber an, die Haare sind erfreulich locker, weder trocken noch störrisch noch schwer, "überpflegt" und"fliegen" nicht. Durch die saure Rinse sind sie sehr gut kämmbar.

Die Abwesenheit von Chemikalien ist sehr angenehm. Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, was man gerade auf dem Kopf hatte. Und dass dieser "Dreck" tatsächlich sauber gemacht hat! :-)


Donnerstag, 4. Juni 2015

Flocker und Dinkelflocken-Speise

Manchmal möchte ich gerne Flocken essen und kein Getreideschrot. Einzig die Quetschmaschine fehlte mir bis dato zum Herstellen von leckeren Flocken.

Eigentlich liebäugelte ich mit einer elektrischen Flockenquetsche. Dachte mir, ich kurble mir einen Wolf mit einer Handflockenquetsche.

Dann sprach ich kürzlich mit einer lieben Freundin darüber. Sie besitzt auch einen manuellen Flocker und nahm mir die Bedenken hinsichtlich der beschwerlichen Kurbelei. Sie würde Früh für 4 Leute Flocken machen und das wäre in einer Minute erledigt......

Das hörte sich gut für mich an und ich schaute mich bei ebay Kleinanzeigen um. Dache mir, man muss ja nicht immer alles neu kaufen.....

Und ich fand tatsächlich eine hübsche Flockenquetsche, Modell "Anni" vom Großhändler LUBA - wie schön, die erinnert mich dann immer wenn ich mit ihr arbeite an meine Mama <3

Ich kannte bisher nur KoMo, Schnitzer, Eschenfelder. Der Hersteller von "Anni" lässt sich nicht heraus finden. X www.muehlenprofi.de sagt, sie wird seit 30 Jahren in Ungarn handwerklich gefertigt.


Jedenfalls - für 20 Euro incl. Versand gespart (neu kostet das Modell beim Mühlenprofi 105 €) - die Quetsche ist toll! Sieht aus wie neu und funktioniert!



Als erstes habe ich Dinkel geflockt und die Flocken zerbröselten etwas. Im FKG waren sie dann etwa so wie geschrotet in der Mühle, was uns aber nichts ausmachte. 

Dann habe ich gelesen, dass man die Körner (außer Hafer) Abends 1/2 Stunde einweichen, dann auf einem Küchentuch trocknen und anderentags quetschen soll. Das werde ich dann mal versuchen.

Geschmeckt hat es trotzdem.




Update 30.09.2016: Die Flockenquetsche Anni ist von Hawos.

Sonntag, 24. Mai 2015

Dinkelmilch

Roh und damit vollwertiger als gekochte Varianten oder gekaufte Pflanzenmilch
Und ich muss sagen, sie ist sehr gut im Getreidekaffee.

50 g Dinkelkörner über Nacht in Wasser einweichen und dann 2 Tage keimen lassen, Tägelich 2 x spülen.

Dann mit 300 ml frischem Wasser mixen und durch ein feines Sieb abgießen. In eine Flasche abfüllen und im Kühlschrank lagern. In zwei Tagen aufbrauchen.

Beim Lagern trennt sich die Flüssigkeit, unten setzt sich das Weiße, dickere ab, oben bleibt fast klares Wasser stehen. 



Vor dem Verwenden also einfach gut durchschütteln.




Samstag, 23. Mai 2015

Dinkelbaguette

Zutaten für 1 Stück:

250 g frisch gemahlenes Dinkelmehl
1 gestr. TL Salz
1/2 Würfel frische Hefe
200 ml warmes Wasser

Backofen auf 50°C einschalten.

Zubereitung:
Mehl in eine Schüssel geben und alle Zutaten dazu geben.
Mit einem Kochlöffel gut durchrühren, das geht zum Schluss etwas schwer. Man muss aber nicht kneten, der Teig ist sowieso zum kneten zu klebrig.

Die Arbeitsfläche gut bemehlen, den Teigkloß mit einer Teigkarte aus der Schüssel auf das Mehl gleiten lassen, Teig bemehlen und eine Rolle formen. Die Rolle ein paar Mal um sich selbst drehen und zum gehen in eine Mulde eines Baguettebleches legen. So ein Blech ist sehr hilfreich, ohne das Blech läuft der Teig beim Gehen auseinander.


Das Baguette im Backofen gehen lassen bis es gewünschte Größe erreicht hat. Dann heraus nehmen und den Backofen auf 250°C vorheizen.

Das Gitter auf die untere Schiene schieben und, sobald der Ofen die 250°C erreicht hat, das Baguette-Blech auf das Gitter Stellen. 
15 Min. backen.